
Die vielen Farben und Formen des Stuhlgangs
Dunkler Stuhlgang oder klumpige Würstchen: Unser Kot verändert sich je nach Nahrung, das ist normal. Aber er verändert sich auch bei Krankheiten. Was bedeutet welche Farbe und Form? Nachfolgend finden Sie eine Übersicht.
Den Stuhlgang richtig deuten
Stuhlgang besteht vor allem aus Wasser und unverdauten Nahrungsresten. Um die Nahrung im Darm zu zersetzen, sind Verdauungssäfte nötig. Bauchspeicheldrüse und Gallenblase sind deren wichtigste Produzenten. Diese Säfte geben den Ausscheidungen ihre braune Farbe.
Aber auch die Nahrung kann den Stuhlgang färben oder dessen Form beeinflussen. Sie kennen das wahrscheinlich von Randen: Spätestens am nächsten Tag ist der Kot rot eingefärbt, danach ist der Spuk auch schon vorbei. Bei einigen Färbungen und Konsistenzen ist aber Vorsicht geboten: Vor allem, wenn sie während mehrerer Tage auftreten, sind sie möglicherweise Symptom einer Krankheit.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht, die Ihnen schnell weiterhilft. Wichtig: Ihr Ergebnis ersetzt keine fachärztliche Diagnose. Konsultieren Sie bei Beschwerden unbedingt einen Arzt.
Farbe des Stuhlgangs
Wenn das Menü des Vortags keine färbenden Früchte oder Gemüse enthält, ist vielleicht eine Infektion der Grund für die Verfärbung. Oder aber eine Funktionsstörung der Drüsen, die die Verdauungssäfte produzieren.



Form des Stuhlgangs
Bei manchen reicht schon ein Glas Apfelsaft, und sie wissen: Jetzt rollt der Schnellzug an. Andere können wild durcheinanderessen und -trinken, der festen Konsistenz der Exkremente kann das nichts anhaben. Die Bristol-Stuhlformen-Skala unterteilt die Formen der Darmausscheidungen in unterschiedliche Typen. Als «Idealstuhl» gelten Typ 3 und 4.




Zuletzt erschienen auf dem Blog des Kantonsspitals Baden.