Nicolas Fröhner

Ein ziemlich ausgeschlafenes Kerlchen

Googelt man ihn, findet man so gut wie nichts. Das macht irgendwie stutzig, denn digitale Sichtbarkeit und Messbarkeit gehören zu seinem Aufgabenbereich bei Redact. Wer also ist dieser Nicolas Fröhner?

Auf dem Bild sieht der 27-jährige Kommunikationsprofi total verpennt etwas verschlafen aus. Und vielleicht auch ein bisschen wie Robert Pattinson, Schauspieler und Mädchenmagnet aus der Twighlight-Filmreihe. «Ja, das mit Pattinson höre ich immer wieder», sagt Nicolas. «Im Ausgang musste ich früher deshalb oft für Fotos posieren, in der Schule nannten mich einige hin und wieder Robert.» Die Redaktoren bei Redact wiederum, nennen ihn ab und zu «Nerd», was aber definitiv freundlich gemeint ist. Aber im Gegensatz zu einem digitalbesessenen Bleichgesicht, klickt sich der junge Mann nämlich durchaus sozialkompetent und praxisorientiert durch seinen Berufsalltag. «Ich bin kein Theoretiker, ganzheitliches Denken finde ich spannender», sagt Nicolas. «Echte Cases und Teamwork ist, was mich interessiert.»

Voller Rucksack

Nicolas Fröhner ist also ein ziemlich ausgeschlafenes Kerlchen. Seit Sommer 2020 hat er den «Bachelor of Science ZFH in Business Communications» im Sack. Dank dem berufsbegleitenden Studium an der HWZ geht’s in der Karriere steil bergauf. Bei Redact hat er sich inzwischen vom Praktikanten zur verantwortlichen und damit tragenden SEO-Säule des Betriebs gemausert. Weitere Ausbildungen wie das Zertifikat als «Web Developer Associate» an der Digicomp beweisen, was seine Ansprüche sind. «Damit habe ich mir das Grundrüstzeug für die Web-Entwicklung geholt», sagt er. Auch im Bereich Performance Marketing/Google Analytics hat sich Nicolas weitergebildet. «Die digitale Kommunikationswelt entwickelt sich in einem rasenden Tempo. Am Ball zu bleiben, ist deshalb umso wichtiger.»

«Die Verknüpfung von qualitativem Content und SEO ist heute elementar für eine erfolgreiche Kommunikation.»

Nicolas Fröhner

Digitales Doppelleben

Privat hinterlässt Nicolas im Internet etwa gleich viele Spuren, wie ein wohlerzogener Pudel auf dem Gehsteig – fast keine. Er halte es nicht für nötig, sein Leben der gesamten Menschheit unter die Nase zu reiben. «Ich bin zwar auf einigen Social Media Plattformen registriert, aber nur sehr sporadisch aktiv». Beruflich hingegen befasst sich der SEO-Verantwortliche bei Redact unter anderem damit, dass digitale Inhalte alles andere als spurlos an den Klickenden vorbeispamen. Stichwort: Sichtbarkeit und Messbarkeit in einem inzwischen ziemlich unübersichtlich gewordenen weltweiten Puff Web. Konzipieren, analysieren, optimieren. «Die Verknüpfung von qualitativem Content und SEO ist heute für sämtliche Akteure der digitalen Welt wichtig und elementar für eine erfolgreiche Kommunikation.» Die Kunden davon zu überzeugen und sie mit entsprechenden Strategien zu versorgen, gehört zu Nicolas Hauptaufgaben. «Meine Zahlen sollen belegen, dass die Inhalte, die wir für Kunden erstellen, bei den definierten Zielgruppen auch wirklich ankommen.»

Hochprozentig interessiert

Nicolas in einem Wort? «Enthusiastisch». Es ist allerdings weniger dieser wirblig unkontrollierte «spring-ins-Feld-Enthusiasmus», eines übermotivierten Jungspunds, sondern viel mehr ein enthusiastisches Wiss- und Lernbegehren eines Mannes, der sich viele Gedanken macht. Der Stadtzürcher blüht auf, wenn es darum geht, Zusammenhänge zu erkennen und die Dinge zu verstehen – sei es beruflich oder privat. Trifft man ihn auf ein Bier*, spricht man nicht nur über Gott, sondern auch über Allah, nicht nur über die Welt, sondern übers ganze Universum (oder auch ganz gerne einfach über Melanie Winiger oder farbige Socken).

*Man trifft ihn allerdings eher auf einen Gin, am liebsten Black Gin. Als überzeugter Gin-Aficionado hat er in seinem Leben schon zirka 50 verschiedene Sorten des hochprozentigen Wachholder-Gesöffs degustiert.

Fröhner 1, Pattinson 0

Für Nicolas ist der Aufstieg vom Praktikanten zum SEO-Verantwortlichen bei Redact das, was für Mime Robert Pattinson eine Oscar-Nominierung wäre: ein zwischenzeitlicher Lotto-Fünfer mit Zusatzzahl. Auf die Frage, wie sich das anfühle, blickt er mit zugekniffenen Augen durchs Fenster an die marode Hausfassade des glattbruggschen Nachbargebäudes in die Ferne* und antwortet: «Das bedeutet mir viel. Ich zähle zur sogenannten Generation Praktikum und bin sehr dankbar, dass mir Redact seit Jahren eine echte und unbefristete Chance gibt, mich weiterzuentwickeln.» Du hast sie dir verdient, lieber Nicolas. **

*Das hat er so nicht getan, aber es passt irgendwie zur Story.

**Zur Info: Der Protagonist hat diese Zeilen gegengelesen und trotzdem zur Publikation freigegeben.

Luk Von Bergen

Über den Autor

Luk von Bergen

Schreibt alles: Storys, Songs, Gags. Für alle und für sich. Als grosser Tatort-Fan weiss er, wie man aus verdächtigen Informationen die richtigen Sätze und Botschaften ermittelt.

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